


Hamburg, 25. Februar 2026: Anlässlich ihres 50. Jubiläums lud die Fördergemeinschaft
Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. heute Spender, Unterstützer, Wegbegleiter und
Multiplikatoren aus Medien, Wirtschaft und Politik zu einem besonderen Abend in das Miniatur
Wunderland ein. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher würdigte die Arbeit
der Fördergemeinschaft in einem Grußwort. Vor 50 Jahren wurde der gemeinnützige Verein von
betroffenen Eltern gegründet und unterstützt seitdem das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg am
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Aufgabe damals wie heute: Mit
Spendengeldern wird die Patientenversorgung verbessert und die gezielte Erforschung von Krebs
im Kindesalter ermöglicht.
Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher unterstrich die Rolle der
Fördergemeinschaft:
„Eine Krebs-Erkrankung ist für die betroffenen Kinder und ihre Familien eine große Belastung.
Das Kinderkrebs-Zentrum des UKE ist für sie ein Ort der Unterstützung, der Hoffnung und
Heilung. Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg unterstützt die UKE-
Kinderklinik finanziell und hilft dabei, die Erforschung und Behandlung von Krebs im Kindesalter
zu verbessern. Ich gratuliere der Fördergemeinschaft zum 50-jährigen Jubiläum und danke ihren
Mitgliedern sowie allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich für ihr Engagement und ihre
Arbeit.“
Dr. Holger Iversen, seit über 25 Jahren ehrenamtlicher Vorstand der Fördergemeinschaft,
machte die Bedeutung des Vereins für die Versorgung von Kindern mit Krebs in Hamburg klar:
„Vor 50 Jahren mussten in Hamburg an Krebs erkrankte Kinder noch in den Kellerräumen des
UKE behandelt werden: die Chemotherapie brachte Hoffnung, aber es existierten keine
adäquaten Räumlichkeiten und kein wirklich spezialisiertes Personal für die neuen
Behandlungsmöglichkeiten. Heute ist das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg eine der größten
Spezialkliniken für Kinderkrebserkrankungen in Deutschland und wir sind stolz darauf, einen
nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet zu haben. Seit nunmehr 50 Jahren setzen wir die uns
anvertrauten Spenden und Erbschaften gezielt für eine Verbesserung der räumlichen Situation,
eine optimale Patientenversorgung, psychosoziale Hilfen für betroffene Familien und zur
Förderung der Forschung ein. Über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden direkt oder
indirekt von uns im UKE und dem von uns 2006 gegründeten Forschungsinstitut finanziert,
immer mit der Hoffnung, irgendwann knacken wir den Krebs!“
Moderator Jörg Pilawa führte durch den Abend und moderierte informative Diskussionsrunden
mit Forschern, Ärzten und Betroffenen. Im Anschluss konnten die Gäste exklusiv die großartige
Welt des Miniatur Wunderlands erkunden sowie Live-Musik von Sasha und seiner Band
genießen. Zu den über 400 geladenen Gästen zählten René Adler, Hinnerk Baumgarten, Nina
Bott, Miniatur Wunderland-Gründer Frederik Braun, Jorge González, Dr. Julia Kretschmer-
Wachsmann, Christiane Leuchtmann, Nova Meierhenrich, Nina Petri, André Schünke,
u.v.m.. An den Diskussionsrunden nahmen u.a. Prof. Dr. Stefan Rutkowski (Klinikdirektor, Klinik
für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), Prof.
Dr. Ulrich Schüller (Wissenschaftlicher Leiter Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum
Hamburg), und Prof. Dr. Blanche Schwappach-Pignataro (Dekanin, Universitätsklinikum
Hamburg-Eppendorf) teil.
Über die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.
Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. unterstützt seit 50 Jahren die Klinik
für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
(UKE), kurz das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg. Der gemeinnützige Verein wurde von
betroffenen Eltern Mitte der 1970er Jahre in einer Zeit gegründet, als der erfolgreiche Einsatz der
Chemotherapie zu einem unvorbereitet hohen Versorgungsaufwand führte.
Die Spendenmittel werden verwendet, um eine optimale Patientenversorgung zu erreichen,
psychosoziale Hilfen für betroffene Familien zu leisten und das Forschungsinstitut
Kinderkrebs-Zentrum Hamburg zu fördern. Mit dem Slogan KNACK DEN KREBS sensibilisiert
die Fördergemeinschaft die Öffentlichkeit für das Thema Krebs bei Kindern.
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 2.200 Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr an Krebs,
davon etwa 140 in Hamburg und Umgebung. Das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg ist eine der
größten Einrichtungen in Deutschland und die einzige dieser Art in Hamburg. Pro Jahr werden
dort etwa 600 Kinder stationär und ambulant behandelt. Dank verbesserter
Behandlungsmöglichkeiten können heute etwa 80 Prozent der Kinder geheilt werden. Aber auch
wenn sich die Überlebenschancen gebessert haben – die Erkrankung bleibt eine extreme
Belastung für das Kind und seine Familie. Neben den zum Teil starken Nebenwirkungen unter
der Therapie und der Sorge vor Spätfolgen kommen psychische und soziale Herausforderungen
auf die Familien zu, die ohne Unterstützung schwer zu stemmen sind. Zukünftig sollen auch
jene 20 Prozent der Kinder geheilt werden können, für welche bislang noch keine heilenden
Therapien zur Verfügung stehen. Das Ziel der Fördergemeinschaft ist es, den Kindern und ihren
Familien in dieser hoch belastenden Zeit zur Seite zu stehen und mithilfe der Förderprojekte
deren Lebenssituation zu verbessern.
Weitere Informationen:
kinderkrebs-hamburg.de, kinderkrebs-forschung.de
Spendenkonto:
Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.
IBAN: DE03 2005 0550 1241 1333 11
Hamburger Sparkasse
Kontakt:
Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.
Gebäude N21 – UKE I Martinistraße 52 I 20246 Hamburg
Telefon 040 – 25 60 70 I buero@kinderkrebs-hamburg.de
Bildmaterial können Sie downloaden unter:
Link: https://we.tl/t-QtDDClZEsi
Copyright: KNACK DEN KREBS


