


Weltkinderkrebstag 2026
KNACK DEN KREBS: 50 Jahre Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum
Hamburg e.V.
Was Spenden für Kinder mit Krebs und ihre Familien ermöglichen
Hamburg, 12. Februar 2026: Mit dem Weltkinderkrebstag, der jährlich am 15. Februar stattfindet,
soll die Öffentlichkeit für das Thema Krebs bei Kindern sensibilisiert werden. Jährlich erkranken in
Deutschland etwa 2.200 Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr an Krebs. Dank verbesserter
Behandlungsmöglichkeiten können heute etwa 80 Prozent der Kinder geheilt werden. Aber auch
wenn sich die Überlebenschancen gebessert haben – die Erkrankung bleibt eine extreme
Belastung für das Kind und seine Familie. Neben den zum Teil starken Nebenwirkungen unter der
Therapie und der Sorge vor Spätfolgen kommen psychische und soziale Herausforderungen auf
die Familien zu, die ohne Unterstützung schwer zu stemmen sind.
Die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. unterstützt seit 50 Jahren das
Kinderkrebs-Zentrum Hamburg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Aufgabe
damals wie heute: Mit Spendengeldern wird die Patientenversorgung verbessert und die gezielte
Erforschung von Krebs im Kindesalter am eignen Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum
Hamburg ermöglicht (https://kinderkrebs-hamburg.de/spenden). Der gemeinnützige Verein
wurde von betroffenen Eltern Mitte der 1970er Jahre in einer Zeit gegründet, als der erfolgreiche
Einsatz der Chemotherapie zu einem unvorbereitet hohen Versorgungsaufwand führte. „Vor 50
Jahren mussten in Hamburg an Krebs erkrankte Kinder noch in den Kellerräumen des UKE
behandelt werden: keine Räumlichkeiten existierten, kein spezialisiertes Personal, keine wirklich
wirksamen Therapien – die Mortalität war entsprechend hoch. Seitdem ist viel passiert, und
unsere Fördergemeinschaft hat einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet. Darauf sind wir
sehr stolz“, erklärt Dr. Holger Iversen, seit über 25 Jahren Vereinsvorstand. Das Ziel der
Fördergemeinschaft ist es, den Kindern und ihren Familien in dieser belastenden Zeit zur Seite zu
stehen und mithilfe der Förderprojekte die Lebenssituation zu verbessern. So konnte die
Fördergemeinschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Kinderkrebs-Zentrum Hamburg und dank
ihrer Spender in fünf Jahrzehnten Bedeutendes erreichen.
Patientenversorgung
Durch Spenden werden die Rahmenbedingungen für eine optimale Behandlung am Kinderkrebs-
Zentrum Hamburg geschaffen. Die Fördergemeinschaft hilft dort, wo Lücken bleiben, und
entscheidet in enger Abstimmung mit der Klinikleitung jeweils über die Förderung von Projekten,
z.B. zusätzliche Arztstellen und Pflegepersonal, die Anschaffung von medizinischen Geräten, die
Ausstattung für Spiel- und Aufenthaltsräume oder die Förderung von Pilotprojekten, wie z.B. die
Nachsorgesprechstunde TIDE für Kinder und Jugendliche nach einer Krebserkrankung oder auch
eine Brückenärztin für die palliative Versorgung.
Psychosoziale Hilfen
Doch nicht nur die medizinische Behandlung ist wichtig, auch psychosoziale Hilfen sind
unerlässlich und schaffen ein Umfeld, das die Heilung fördert, die Kinder und ihre Eltern
unterstützt und Bewältigungsstrategien für die Erkrankung ermöglicht. Daher trägt die
Fördergemeinschaft, teilweise schon seit Jahrzehnten, die Personalkosten für einen
Musiktherapeuten, eine Kunsttherapeutin, einen Medienpädagogen, einen Psychologen, eine
Sozialpädagogin, einen Sporttherapeuten, eine zusätzliche Erzieherin auf Station, eine
studentische Hilfskraft und eine Sekretärin im Psychosozialen Team des Kinderkrebs-Zentrums
Hamburg. Durch die therapeutischen Angebote werden neben der medizinischen Versorgung die
psychischen Ressourcen der Patienten gestärkt. „Ohne die zusätzliche Förderung durch
Spendenmittel wäre das psychosoziale Angebot nur in kleinem Umfang vorhanden“, erklärt
Iversen.
Die Fördergemeinschaft unterstützt zudem hilfsbedürftige Familien, die durch die Erkrankung
ihres Kindes in finanzielle Not geraten sind. Hier wird schnell und unbürokratisch Hilfe geleistet.
Die Krebserkrankung eines Kindes ist keine kurzfristige Angelegenheit. Oftmals kann ein Elternteil
in dieser Zeit seine Arbeit nicht weiterführen, so dass es zu finanziellen Engpässen kommt, die die
Familien zusätzlich belasten.
Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg
Forschung ist die stärkste Waffe im Kampf gegen Krebs bei Kindern. Kindliche Tumoren
unterscheiden sich von denen Erwachsener und benötigen zudem Behandlungskonzepte, die
speziell auf junge Patienten zugeschnitten sind. Daher ist eine gezielte Forschung zu
Krebserkrankungen bei Kindern nötig, um daraus bessere diagnostische und therapeutische
Verfahren abzuleiten. Aufgrund der geringen Fallzahlen sind die Mittel und die öffentliche
Aufmerksamkeit für die Erforschung dieser Erkrankungen begrenzt, die Kinderkrebsforschung ist
also in besonderem Maße auf die Unterstützung durch Spender angewiesen. „Für 20 Prozent der
Kinder stehen bislang noch keine heilenden Therapien zur Verfügung und die Spätfolgen der
Behandlung sind teilweise gravierend. Nur Forschung kann dieses zum Besseren wenden.
Deshalb haben wir vor 20 Jahren das Forschungsinstitut Kinderkrebs-Zentrum Hamburg
gegründet, um hier unseren Beitrag zu leisten“, so Iversen. Spenden, Patenschaften und privates
Engagement ermöglichten innerhalb kürzester Zeit den erfolgreichen Aufbau dieser Einrichtung.
Das Institut finanziert sich allein aus Spenden und eingeworbenen Forschungsgeldern. Seit 2006
forschen die Wissenschaftler zu den Themen, die in der Pädiatrischen Onkologie eine zentrale
Rolle spielen: Leukämien, Hirntumoren sowie Stammzelltransplantation und Immuntherapien.
Das Institut wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet und arbeitet eng mit dem
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie dem Leibniz-Institut für Virologie (LIV)
zusammen.
Weitere Informationen:
kinderkrebs-hamburg.de, kinderkrebs-forschung.de
Abdruckfreies Fotomaterial steht hier zum Download bereit:
www.kinderkrebs-hamburg.de/downloads
Copyright: KNACK DEN KREBS
Spendenkonto:
Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.
IBAN: DE03 2005 0550 1241 1333 11
Hamburger Sparkasse
Kontakt:
PETERSEN RELATIONS | Gänsemarkt 44 | 20354 Hamburg
Tim Petersen | Telefon 0172 64 95 030 | tp@petersen-relations.hamburg
Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.
Gebäude N21 – UKE I Martinistraße 52 I 20246 Hamburg
Natalie von Borcke I Julia Richter I Telefon 040 – 25 60 70 I buero@kinderkrebs-hamburg.de